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News - Auszeichnung Pferdefreundliche Region

Hohe Auszeichnung für die Flusslandschaft!

Am 09. September 2007 wurde die zweite „pferdefreundliche Region Schleswig-Holsteins“ in Bad Segeberg im Rahmen der 59. Landes-Pferdeleistungsschau durch den Landespferdesportverband Schleswig-Holstein e.V. bekannt gegeben und ausgezeichnet.

2007 geht diese Auszeichnung an die Region „Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge“, die eingebettet zwischen den Kreisstädten Heide, Husum, Schleswig und Rendsburg liegt und die ihren Namen den drei Flüssen Eider, Treene und Sorge zu verdanken hat.

 „Mit dem Wettbewerb „Pferdefreundliche Region“ wird zum zweiten Mal in Schleswig-Holstein durch den Pferdesportverband eine Region ausgezeichnet, die sich vorbildlich für den Pferdesport, die Pferdehaltung und Pferdezucht eingesetzt hat und sich auch zukünftig dafür einsetzen will“, so Fr. Dr. Müller (PSH).

Bereits seit vielen Jahren besteht südlich der Eider ein Wegenetz mit über 200 km Reit- und Fahrwegen. „2007 ist es den Ämtern Viöl, Treene, Friedrichstadt und Stapelholm mit großer Unterstützung durch die Reitvereine gelungen, innerhalb von 3 Jahren ein regionales Reit- und Fahrwegenetz mit über 600 km Wegenetz und 30 Rundtouren aufzubauen, infrastrukturelle Voraussetzungen zu schaffen, wie InfoPunkte, Rastplätze für Reiter und Fahrer mit Anbindebalken und z.T. Wassertränken sowie Parkmöglichkeiten für Gespanne. In beispielhaft guter Zusammenarbeit wurde das ehrenamtliche Engagement der Reitvereine, des Reiterbundes Nordfriesland und der Bürgermeister von Stapelholm, Friedrichstadt, Treene und Viöl mit der professionellen Beratung durch Fr. Dr. Timmermann und dem Regionalmanager Herrn Momme Schmidt zu einem so erfolgreichen Projekt“, so Erich Nickel (PSH) in seiner Laudatio.


v.l. Momme Schmidt, Projektleiter; Jens Christian, Amtsvorsteher Treene;
Ferdinand Jensen, Reiterbund NF, Klaus Buß, PSH, Ingrid Thomsen,
PSH, Erich Nickel, PSH; Foto: PSH 

 

Überreicht wurde diese Auszeichnung in Anerkennung der Verdienste für den Pferdesport durch den Vorsitzenden des Pferdesportverbandes SH Klaus Buß und der Jury 2007 Erich Nickel, Ingrid Thomsen, Dr. Christiane Müller und Dörte Rehse-Behncke. „Ich gratuliere der pferdefreundlichen Region „Eider-Treene-Sorge“ und danke den Akteuren für ihre Bewerbung und wünsche auch in Zukunft ein erfolgreiches Wirken zum Wohle unseres Pferdesports“ so Klaus Buß.

Die Urkunde nahmen stellvertretend für die Region der Amtsvorsteher und Projektträger Jens Christian, Horst Feddersen, Bürgermeister aus Rantrum und Initiator des Projektes, Ferdinand Jensen vom Reitverein Löwenstedt und stellvertretender Vorsitzender des Reiterbundes Nordfriesland sowie Momme Schmidt, Regionalbetreuer und Projektleiter entgegen.

„Hier zeigt sich, dass unsere Bemühungen, unsere Region als Reitregion zu profilieren, fruchten. Hier wurde in den vergangen drei Jahren von allen Seiten, insbesondere von unserem Regionalbetreuer und Projektleiter Momme Schmidt, hervorragende Arbeit geleistet“, so Amtsvorsteher Christian.

„Diese Auszeichnung ist für uns der Höhepunkt unserer Bemühungen. Aber wir werden uns nun nicht ausruhen, sondern haben uns noch viel vorgenommen, um die Qualität der Angebote für Pferd und Reiter weiter zu steigern“, so Projektleiter Momme Schmidt. „Zum Beispiel ist gibt es im Norden der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge konkrete Planungen zur Ausweisung eines Wegenetzes und Erweiterung des touristischen Angebotes“.

„Realisiert werden konnte das Projekt nur durch die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Ämtern und Gemeinden, Tourismusvereinen, Reitbetrieben und anderen hiesigen Leistungsanbietern sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern“, so Projektleiter Momme Schmidt.

Das Amt Treene als Projektträger, bedankt sich außerdem bei der Eider-Treene-Sorge GmbH für die hervorragende Unterstützung. Gefördert wurde das Projekt im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative LEADER+ und umfasst ein Gesamtvolumen von 260.000 €.

Hintergrund:
Der Pferdesportverband SH vergibt die Auszeichnung „pferdefreundliche Region“ an solche Regionen, die durch aktive Unterstützung, Regionalplanung (z.B. Reitwegenetze) und sonstige Initiativen Pferdezucht, Pferdehaltung und Pferdesport fördern. Ausgezeichnet werden Regionen, die die Ausübung von Pferdehaltung, Sport und Zucht gefördert haben und zukünftig fördern. Dabei spielen z.B. die Planung, Bereitstellung und Unterstützung bei der Beschaffung von Flächen für artgerechte Pferdehaltung, -sport und –zucht, die Förderung von Bau und Betrieb von Anlagen, Ausweisung, Herrichtung und Unterhaltung von Reit- und Fahrwegen und Anbindung an überörtliche Wegenetze eine große Rolle im umfangreichen Kriterienkatalog der Ausschreibung.
Informationen zum Pferdesportverband Schleswig-Holstein: www.pferdesportverband-sh.de